Am Wochenende wird es spannend für die LG Brillux

Das kommende Wochenende wirft seine Schatten voraus – an drei Orten ist die LG Brillux Münster im Einsatz: Die Leistungsgruppe Lauf reist am Freitag zu den in Ingolstadt stattfindenden Deutschen Crossmeisterschaften, zwei Athletinnen werden beim zweiten Hallenvergleichskampf Belgien-Niederlande-NRW in Münster antreten und ein Team der LG Brillux startet derweil am Samstag in der Bielefelder Seidensticker Halle, um den Vorjahrestitel beim Stadtwerke Schüler Teamcup zu verteidigen.

Sechs LG’ler im Ingolstädter Glacis

Auf nationaler Ebene treten fünf Brillux Athleten*innen bei den in der städtischen Parkanlage Ingolstadts ausgetragenen Crossmeisterschaften an. Sören Buffi wird um 12.30 Uhr als erster LG-Läufer im Rennen der männlichen U18 über 4,1 Kilometer an den Start gehen. Im 6,1 Kilometer-langen Titelkampf der U20 folgt um 14.00 Uhr das Mannschafts-Trio aus Jari Bender, Oskar Enseling und Paul Schultz. Eine halbe Stunde später startet Tom Thiemann in der U23 über 7,1 Kilometer. Den Abschluss aus LG-Sicht bildet um 15.15 Uhr Frederike Straeten im Frauenklassement über 5,1 Kilometer.

Matthiesen und Schwering vertreten die LG

Dank ihres starken Auftritts bei den Westfälischen U16-Hallenmeisterschaften am vergangenen Sonntag für den Ländervergleichskampf nominiert sind Marla Matthiesen im Stabhochsprung und Ida Schwering für die 4×200-Meter-Staffel. Ein besonderer Erfolg für Matthiesen, die überhaupt erst seit einem Jahr zweimal wöchentlich in der Leistungsgruppe von Ansgar Spiegelburg trainiert und aktuell ihre erste Hallensaison absolviert. Ursprünglich vom Turmspringen zur Leichtathletik gekommen, bringt die junge Athletin aus dieser Disziplin einiges Können im Turnbereich und somit gute Voraussetzungen für den Stabhochsprung  mit. Die talentierte LG-Athletin Ida Schwering, die von Anke Kreke-Fels trainiert wird, zeigte in Paderborn mit einem starken 60-Meter-Hürdenlauf, dass sie dieses Jahr an ihre Erfolge aus dem vergangenen anschließen möchte.

Wer die Athletinnen am Samstag anfeuern möchte, ist ab 16.00 Uhr, wenn der Stabhochsprungwettbewerb der Mädchen startet, in der Leichtathletikhalle am Horstmarer Landweg 62 in Münster herzlich willkommen. Die Wettkämpfe schließen mit der 4×200-Meter-Staffel der weiblichen U18 um 17.50 Uhr.

LG-Nachwuchs möchte Pokal verteidigen

Im letzten Jahr gewann die Delegation aus Münster mit zehn Punkten Vorsprung vor dem Team Schaumburg den Stadtwerke Schüler Teamcup. Diesen Titel wollen sie in diesem Jahr nur ungern wieder hergeben und werden am Samstag in der Seidensticker Halle alles geben, um den Pokal wieder mit nach Hause nehmen zu können.

 

LG-Athleten top in Form bei den Westfälischen U16-Hallenmeisterschaften

Mit einem großen Team reiste die LG Brillux Münster am vergangenen Sonntag  zu den Westfälischen Hallenmeisterschaften der U16 in den Paderborner Ahorn-Sportpark. Darunter befanden sich viele „alte Hasen“ aber auch einige „Meisterschaftsnovizen“, die ihr Debüt auf Landesebene sehr gut meisterten. Am Ende des Tages freute sich das Münsteraner Leichtathletik-Team über einen Titel, zwei Vizemeisterschaften und starke Einzelleistungen.

Matthiesen mit Nominierung für Vergleichskampf

W15-Athletin Marla Matthiesen absolvierte einen Crescendo-Wettkampf im Stabhochsprung. Während sie sich zu Beginn noch schwertat, fand sie dann mit jedem Sprung besser ins Wettkampfgeschehen und steigerte sich stetig. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3,20 Metern gewann die junge Athletin, die von Ansgar Spiegelburg trainiert wird, den Titel und wurde zudem für den Ländervergleichskampf gegen die Niederlange am kommenden Samstag in Münster nominiert.

Flieger topfit über 800 Meter

Jil-Marie Flieger zeigte sich auf den 800 Meter der W15 topfit. Im Rennverlauf machte sie alles richtig und befand sich so eingangs der Schlussrunde im führenden Spitzentrio. Ein kleiner Strauchler nach einem leichten Gerangel brachte sie dann leider kurz aus dem Tritt sodass sie im Ziel mit einer Zeit von 2:22,87 Minuten nur sechs Hundertstel- von der Zweit- und drei Zehntelsekunden von der Erstplatzierten trennten. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit und einem so starken Lauf waren Flieger und ihr Trainer Jörg Riethues nichtsdestotrotz mehr als zufrieden.

Über die 60 Meter gab W14-Athletin Lia Filax ihr Debüt auf dieser Meisterschaftsebene und erreichte mit einer neuen Bestleistung von 8,33 Sekunden das Finale, in dem sie in 8,38 Sekunden auf Platz acht lief. Über die gleiche Distanz starteten in der W15 die starken LG-Athletinnen Guely Batantou und Ida Schwering. Aufgrund des parallel ausgetragenen Hochsprungwettbewerbs ging Schwering hier jedoch nur in den Vorläufen an den Start. In diesen gewann Batantou in 7,96 Sekunden, Schwering wurde in 8,08 Sekunden Zweite. Im Hochsprung erreichten beide mit 1,52 Metern den vierten Platz. Ihre Teamkollegin Laura Calderon Graw stellte im 60-Meter-Vorlauf der W15 derweil ihre Saison-Bestzeit mit 8,29 Sekunden ein und erreichte ebenfalls das Finale. In diesem lief Batantou in 8,01 auf den vierten, Calderon Graw in 8,32 Sekunden auf den 13. Platz.

Schwering stark auf ihrer Paradedisziplin

Auf ihrer Paradedisziplin – den 60 Meter Hürden – gewann Schwering dann souverän in neuer persönlicher Bestzeit von 9,38 Sekunden den Vorlauf. Nur eine Stunde später legte sie dann im Finale noch eine große Schippe drauf und wurde in 9,28 Sekunden hauchdünn hinter Franca Krane (TSV Kichlinde), die 9,24 Sekunden lief, Vizemeisterin. Über die gleiche Disziplin zeigte auch Laura Calderon Graw eine starke Vorstellung. Sie erreichte nach einem zweiten Vorlaufplatz das B-Finale, welches sie in 9,77 Sekunden gewann. Insgesamt reichte diese Zeit für einen guten sechsten Platz.

Im letzten Versuch um die Meisterschaft gebracht

Ganz knapp um die Meisterschaft gebracht wurde Lena Guilleaume im Kugelstoßen der W14. Sie setzte das Techniktraining der vergangenen Wochen exzellent um und stieß direkt im ersten Versuch die Kugel 70 Zentimeter weiter als ihre Meldeleistung und somit auf eine neue persönliche Bestmarke von 10,12 Meter. Mit dieser lag sie bis zum letzten Durchgang in Führung, wurde dann aber noch von Lara Hochdörffer (LG Wittgenstein) auf den Vizerang geschoben. Mit Silber und ihrem westfälischen Meisterschafts-Debüt konnte sie aber mehr als zufrieden sein. Dies waren auch die betreuenden Trainerinnen Anke Kreke-Fels und Klaudia Schönfeld, die mit ihrem gesamten Team einen beeindruckenden Auftritt zeigten.

 

Ergebnisliste Westfälische U16-Hallenmeisterschaften 2019, Paderborner Ahorn-Sportpark

Bender starker Vierter am zweiten Tag der Jugend-Hallen-DM

In einem taktischen Finale hat sich U20-Athlet Jari Bender erneut in seiner starken Form präsentiert und nicht von der Unruhe während der ersten Runden irritieren lassen. Während der ersten Runden brachte er sich in eine optimale Ausgangsposition für die Tempoverschärfung am Ende des Rennens. Kurz vor der Schlussrunde überholte er noch den an vierter Position laufenden Athleten und kam in neuer persönlicher Bestzeit von 4:04,05 Minuten ins Ziel.

Enseling trotzt gezwungenen Extrametern

Sein Trainingspartner Oskar Enseling musste etwas weiter hinten im Feld leider einige Meter mehr machen, um in dem Gerangel um die beste Position keinen Sturz zu riskieren. Nichtsdestotrotz zeigte auch er einen starken Lauf und erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke von 4:09,47 Minuten. Jörg Riethues zeigte sich positiv beeindruckt von seinen beiden Athleten: „Sie haben sich im und um das Rennen herum optimal vorbereitet und so ihr bestmöglichstes Ergebnis herausgeholt. Das war rundum ein starker und professioneller Auftritt.“

Sprinter mit Los-Pech

Kein Glück mit der Bahnzulosung hatten die drei 200-Meter-Läufer von Lars Golbeck: Greta Piepel und Jakob Bruns mussten auf Bahn eins, Ole Patterson bei seinen ersten nationalen Hallenmeisterschaften auf Bahn zwei laufen. Wegen des starken Einflusses der Bahnneigung auf die Leistung wird diese Disziplin bei internationalen Meisterschaften nicht ausgetragen. Aber trotz der erschwerten Bedingungen machten die LG-Athleten ihre Sache gut: Greta Piepel lief 25,77, Jakob Bruns 22,85 und Ole Patterson 22,87 Sekunden.

 

Herden gewinnt Silber bei Jugend-Hallen-DM

Luka Herden hat es bei den diesjährigen Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften für alle, die mitgefiebert haben – und auch für sich selbst – besonders spannend gemacht: Nach zwei ungültigen stand im dritten Versuch der Endkampf auf dem Spiel. Diesen erreichte er mit 7,12 Meter dann jedoch deutlich. Während er für eine Weile mit dieser Weite anschließend bereits auf dem Silberrang lag, wurde er im vierten und fünften Durchgang von seinem baldigen Vereinskameraden Ole Grammann und von Kevin Brucha (LC Jena) auf Platz vier zurückgeschoben. So stand in seinem letzten Versuch erneut etwas auf dem Spiel – dieses Mal ein Medaillenrang. Mit einer Abschlussweite von 7,37 Metern sicherte er sich nervenstark Silber. Ole Grammann wurde mit 7,12 Metern Vierter.

Lars Goldbeck, Trainer beider Athleten, war zufrieden: „Ole hat vor dem Hintergrund der erst kürzlich erfolgten Umstellung einen starken Wettkampf abgeliefert und die Elemente bereits sehr gut umgesetzt. Bei Luka hat es noch etwas an der Landung gehapert, aber das sollten wir bis zum Sommer in den Griff bekommen.“

Ole Patterson verkauft sich gut

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Sprinter Ole Patterson über 60 Meter im Sindelfinger Glaspalast. Mit 7,06 Sekunden erreichte er das Halbfinale und somit das ausgegebene DM-Ziel. In diesem bestätigte er dann erneut sein gutes Leistungsniveau und lief noch einmal 7,08 Sekunden. Bei seinen Vereinskollegen Joshua Michalik, Ben Rose und Jakob Bruns war leider bereits im Vorlauf Endstation.

Bender und Enseling im Finale

Nicht ganz optimal lief es ebenfalls für die 4×200-Meter-Staffel. An zweiter Position gesetzt startete Ben Rose ins Rennen und vertrat sich leider in der ersten Kurve, sodass er seine Hallenrunde nur unrund absolvieren konnte. In 1:30,90 Minuten fehlten dem LG-Team letztendlich leider sechs Hundertstel für den Finaleinzug. Das Finale dagegen erreicht haben Jari Bender und Oskar Enseling – und das ohne zu laufen. Da nur zwölf Teilnehmer ihre Stellplatzkarten abgaben, fielen die Vorläufe über 1.500 Meter aus.