Hoch hinaus – Trainingslager in St. Moritz

St. Moritz, 17.08.2015 – Seit neun Tagen befinden sich die beiden LG Brillux Mittel- und Langstreckler Frederike Straeten und Nils Voigt zusammen mit Trainer Jörg Riethues erstmals in einem Höhentrainingslager in St. Moritz. Die optimalen Trainingsmöglichkeiten am Moritzersee im Engadin auf einer Höhe von 1850m gelten vorrangig der Vorbereitung auf die anstehenden Strassen- und Crossläufe im Herbst sowie die kommende Hallensaison.

Akklimatisierung ist gut verlaufen

Zusätzlich soll die Möglichkeit genutzt werden, Erfahrungen für weitere Höhentrainingslager zu sammeln. Nach vorsichtigem Beginn in den ersten drei Tagen, wurden Umfang und Tempo der Einheiten langsam gesteigert. „Nils und Frederike genießen nach der Akklimatisierung jeden Lauf, jede Einheit“, freut sich Riethues über die problemlose Anpassung an die besonderen Bedingungen. „Alle Läufe werden unter Laktat-Kontrolle absolviert“. Neben den Dauerläufen bilden die Einheiten auf der Bahn einen weiteren Schwerpunkt.

Gemeinsames Training mit europäischen Top-Athleten

Aber nicht nur von den perfekten Trainingsbedingungen ist die kleine Gruppe der LG Brillux beeindruckt, sondern auch von der großen Anzahl an Top-Athleten aus einem halben Dutzend europäischer Staaten, die sich derzeit in St. Moritz auf die WM in Peking und die Herbstmarathons vorbereiten. „Ich war zwar 1989 schon einmal als Athlet in St. Moritz und habe sehr viele positive Erinnerungen, nur diese Menge an absoluten Spitzensportlern war mir nicht mehr so in Erinnerung!“, so Jörg Riethues. „Fast die gesamte europäische U20-Spitze im Mittel- und Langstreckenbereich ist hier gerade versammelt.“ Für Nils Voigt als dritten der Deutschen U20-Meisterschaften über 5000 Meter eine zusätzliche Motivation und für den Trainer eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich auszutauschen. Auch für Frederike Straeten läuft das Trainingslager und damit die Vorbereitung auf die kommenden Strassen- und Crossläufe nach Wunsch.

Nicht ausgeschlossen, dass es im kommenden Jahr auch mit einer größeren Gruppe in die Schweizer Alpen geht.