Pinto, Sparenberg und Schürmann gut aufgelegt in Mannheim

Mannheim, 27./28.06.2015

Tatjana Pinto mit schnellen 200 Metern

Bei der Junioren Gala in Mannheim stand stand 100-Meter-Meisterin Tatjana Pinto zum zweiten Mal in dieser Saison über 200 Meter am Start und überraschte die gesamte Konkurrenz auch auf dieser Distanz. In der Siegerzeit von 23,02 Sekunden verbesserte die Sprinterin von der LG Brillux Münster ihre Bestzeit um über sagenhafte 9 Zehntelsekunden. „Es hat heute wirklich Spaß gemacht und die Zeit ist unglaublich. Im Gegensatz zu Weinheim habe ich mich ab 180 Metern durchgebissen. Die 100 Meter werden aber auf jeden Fall meine Strecke bleiben.“

Kai Sparenberg kann fest für U23-EM planen

Im national hochkarätigen Männerfeld über 100 Meter konnte sich Kai Sparenberg teuer verkaufen und gleichzetig für die U23-EM empfehlen. Nach Regenschauern war die Tartanbahn nass und daher schwierig zu laufen. Das gesamte Starterfeld mit etablierten nationalen Sprintern wie dem deutschen Hallenmeister Christian Blum oder Staffel-Vizeeuropameister Alexander Kosenkow blieb daher 1-2 Zehntel hinter ihren Bestmarken zurück. Sparenberg erreichte mit 10,71 Sekunden die achtschnellsten Zeit in den beiden Finalläufen. „Das Finale hat sich eigentlich gut angefühlt und ich dachte, es würde eine 10,60 bis 10,65 dabei rauskommen aber das war leider nicht so.“, resümiert Sparenberg, der sich der U23-DM zwei Wochen zuvor auf 10,54 Sekunden steigern konnte. Allerdings hat sich die 4×100 Meter-Staffel mit der Zeit von 39,66 Sekunden endgültig für die U23-Europameisterschaft qualifiziert. „Nach den 100 Meter-Vorläufen war die Stimmung bei uns aufgrund der Zeiten nicht gerade überschwänglich, aber wir haben gut als Team funktioniert und die Vier sind die Norm gelaufen und wir andern beiden haben angefeuert.“ Damit kann Sparenberg zusammen mit den DLV Staffel-Kollegen für die U23-Europameisterschaft in zwei Wochen in Tallin planen.

Sebastian Schürmann läuft 21,60 Sekunden über 200 Meter

Knapp an der 200 Meter-DM-Norm (21,55s) ist Sebastian Schürmann vorbei gelaufen. Für Schürmann blieben die Uhren bei 21,60 Sekunden stehen. Seine Bestzeit von 21,43 Sekunden aus dem Vorjahr ist damit in Reichweite gerückt. Über 400 Meter hat Schürmann das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg bereits gelöst.