Trainingslager-Auftakt für die LäuferInnen der LG Brillux

Vor dem anstehenden Trainingslager haben die LäuferInnen die Langlauf-, Wurf- und Stoß-Kreismeisterschaften in Rheine genutzt, um dort außer Wertung für eine erste Standortbestimmung und gute, teils Überdistanz-, Vorbelastung zu starten. Jil-Marie Flieger nutzte die Gelegenheit sogar direkt für die Erfüllung der Jugend-DM-Norm. Am kommenden Freitag geht es nun für einen Großteil der Leistunggruppe Lauf um Jörg Riethues nach Malente, um dort an der Form für die kommende Sommersaison zu feilen.

Brillux Dubletten in fast allen Altersklassen

Tom Thiemann und Johann vom Buch starteten über 5.000 Meter der Männer und liefen 16:05,78 sowie 17:09,66 Minuten. Die gleiche Distanz absolvierten Oskar Enseling und Jari Bender in der männlichen U18. Enseling lief 16:17,46 Minuten, Bender folgte in 16:40,15 Minuten. Über die 3.000 Meter gingen Jean-Benoît Merté und Sören Buffi an den Start. Merté, der in diesem Jahr die Hindernis-Distanz angreifen möchte, setzte seine starken Trainingsleistungen um und lief bei seiner Premiere über die 3.000-Meter-Distanz 9:29,31 Minuten. Buffi erreichte 9:48,08 Minuten.

Flieger mit Jugend-DM-Norm, Zahlten fehlen nur fünf Hundertstel

Über die 3.000 Meter der weiblichen U18 starteten in Rheine Jil-Marie Flieger und Mariam Ibrahim. Flieger lief in 11:24,03 Minuten zur persönlichen Bestleistung und belohnte sich mit der Jugend-DM-Qualifikation. Ihre Trainingskollegin Mariam Ibrahim lief 11:27,01 Minuten. M15-Athlet Silas Zahlten lief in 9:50,05 Minuten ebenfalls persönliche Bestleistung und schrammte nur um fünf Hundertstel an der DM-Norm vorbei.

U20-Team überraschend Deutscher Cross-Vizemeister in Ingolstadt

Oskar Enseling, Jari Bender und Paul Schultz ist in Ingolstadt bei den Deutschen Crossmeisterschaften ein silberner Abschluss ihrer bereits schon herausragenden Wintersaison gelungen. Sie holten in der U20-Mannschaftswertung vor dem Team der LG Telis Finanz Regensburg die Vizemeisterschaft.

U20-Team mit einer starken Mannschaftsleistung

Auf dem leicht welligen Parcours durch das innerstädtisch gelegene Ingolstädter Glacis liefen Oskar Enseling und Jari Bender lange Seit‘ an Seit‘. Beide hatten im Winter den Fokus auf die Hallensaison gelegt, die sie mit sehr erfolgreichen Ergebnissen vor zwei Wochen bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften abgeschlossen hatten. Im Cross starteten sie nun noch einmal für die Mannschaft und zeigten dort wiederum ihre starke Form: Enseling erreichte in 21:49 Minuten auf Rang 19 kurz vor Bender, der in 22:00 Minuten zwei Plätze dahinter einlief, das Ziel. Paul Schultz musste seinem hohen Anfangstempo auf dem 6,1 Kilometer-langem Kurs ein wenig Tribut zollen. Er zeigte auf den letzten Runden einen starken Kampfeswillen für das Team und lief schließlich er auf dem 33. Platz in 22:55 Minuten ein. Beim Aushang der Ergebnisse waren dann Trainer Jörg Riethues wie Athleten ungläubig über ihre silberne Platzierung hinter der Mannschaft des SSC Hanau-Rodenbach.

„Das Ziel war eine Platzierung unter den ersten sechs Mannschaften. Es waren einige sehr starke Teams am Start. Die drei Jungs haben alle einen tollen Lauf gezeigt und um jeden Platz gekämpft. Silber ist ein Super-Ergebnis und mehr, als wir erwarten konnten“, freute sich Riethues noch immer überrascht über die Ergebnisliste.

Buffi und Thiemann jeweils mit Premiere

Sören Buffi war zuvor in dem Rennen der männlichen U18 über 4,1 Kilometer in 14:56 Minuten 25. geworden. Für ihn war es der erste Cross-Start auf nationaler Ebene. Nach der ersten Runde ging er aufgrund eines zurückhaltenden Starts als 56. durch und kämpfte sich dann immer weiter nach vorn. So konnte er noch zahlreiche Kontrahenten hinter sich lassen, haderte jedoch etwas mit der Streckenlänge, die für seine Voraussetzungen ein wenig zu kurz war. Riethues war dennoch zufrieden mit seinem jüngsten Schützling: „Die Abstände nach vorne waren nur gering. Der Start hat ihn einige Plätze gekostet, aber die Aufholjagd auf den folgenden Runden war sehr gut von Sören.“

Seine Premiere in der männlichen U23 gab Tom Thiemann und musste dort eine recht lange Strecke von 7,1 Kilometern bewältigen. Unbeeindruckt von dieser Distanz ging er das Rennen mutig an und lag eingangs der vierten Runde auf Platz 20. In der zweiten Rennhälfte musste er etwas kämpfen und ein paar Läufer passieren lassen, kam jedoch in 25:22 Minuten als 28. ins Ziel. Damit krönte der junge Student einen starken Auftritt der LG-Läufer um Jörg Riethues in Ingolstadt.

Ergebnisse Deutsche Crosslaufmeisterschaften 2019, Ingolstadt

Bender starker Vierter am zweiten Tag der Jugend-Hallen-DM

In einem taktischen Finale hat sich U20-Athlet Jari Bender erneut in seiner starken Form präsentiert und nicht von der Unruhe während der ersten Runden irritieren lassen. Während der ersten Runden brachte er sich in eine optimale Ausgangsposition für die Tempoverschärfung am Ende des Rennens. Kurz vor der Schlussrunde überholte er noch den an vierter Position laufenden Athleten und kam in neuer persönlicher Bestzeit von 4:04,05 Minuten ins Ziel.

Enseling trotzt gezwungenen Extrametern

Sein Trainingspartner Oskar Enseling musste etwas weiter hinten im Feld leider einige Meter mehr machen, um in dem Gerangel um die beste Position keinen Sturz zu riskieren. Nichtsdestotrotz zeigte auch er einen starken Lauf und erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke von 4:09,47 Minuten. Jörg Riethues zeigte sich positiv beeindruckt von seinen beiden Athleten: „Sie haben sich im und um das Rennen herum optimal vorbereitet und so ihr bestmöglichstes Ergebnis herausgeholt. Das war rundum ein starker und professioneller Auftritt.“

Sprinter mit Los-Pech

Kein Glück mit der Bahnzulosung hatten die drei 200-Meter-Läufer von Lars Golbeck: Greta Piepel und Jakob Bruns mussten auf Bahn eins, Ole Patterson bei seinen ersten nationalen Hallenmeisterschaften auf Bahn zwei laufen. Wegen des starken Einflusses der Bahnneigung auf die Leistung wird diese Disziplin bei internationalen Meisterschaften nicht ausgetragen. Aber trotz der erschwerten Bedingungen machten die LG-Athleten ihre Sache gut: Greta Piepel lief 25,77, Jakob Bruns 22,85 und Ole Patterson 22,87 Sekunden.

 

Herden gewinnt Silber bei Jugend-Hallen-DM

Luka Herden hat es bei den diesjährigen Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften für alle, die mitgefiebert haben – und auch für sich selbst – besonders spannend gemacht: Nach zwei ungültigen stand im dritten Versuch der Endkampf auf dem Spiel. Diesen erreichte er mit 7,12 Meter dann jedoch deutlich. Während er für eine Weile mit dieser Weite anschließend bereits auf dem Silberrang lag, wurde er im vierten und fünften Durchgang von seinem baldigen Vereinskameraden Ole Grammann und von Kevin Brucha (LC Jena) auf Platz vier zurückgeschoben. So stand in seinem letzten Versuch erneut etwas auf dem Spiel – dieses Mal ein Medaillenrang. Mit einer Abschlussweite von 7,37 Metern sicherte er sich nervenstark Silber. Ole Grammann wurde mit 7,12 Metern Vierter.

Lars Goldbeck, Trainer beider Athleten, war zufrieden: „Ole hat vor dem Hintergrund der erst kürzlich erfolgten Umstellung einen starken Wettkampf abgeliefert und die Elemente bereits sehr gut umgesetzt. Bei Luka hat es noch etwas an der Landung gehapert, aber das sollten wir bis zum Sommer in den Griff bekommen.“

Ole Patterson verkauft sich gut

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Sprinter Ole Patterson über 60 Meter im Sindelfinger Glaspalast. Mit 7,06 Sekunden erreichte er das Halbfinale und somit das ausgegebene DM-Ziel. In diesem bestätigte er dann erneut sein gutes Leistungsniveau und lief noch einmal 7,08 Sekunden. Bei seinen Vereinskollegen Joshua Michalik, Ben Rose und Jakob Bruns war leider bereits im Vorlauf Endstation.

Bender und Enseling im Finale

Nicht ganz optimal lief es ebenfalls für die 4×200-Meter-Staffel. An zweiter Position gesetzt startete Ben Rose ins Rennen und vertrat sich leider in der ersten Kurve, sodass er seine Hallenrunde nur unrund absolvieren konnte. In 1:30,90 Minuten fehlten dem LG-Team letztendlich leider sechs Hundertstel für den Finaleinzug. Das Finale dagegen erreicht haben Jari Bender und Oskar Enseling – und das ohne zu laufen. Da nur zwölf Teilnehmer ihre Stellplatzkarten abgaben, fielen die Vorläufe über 1.500 Meter aus.