U20-Weltmeisterschaft Tampere – Luka Herden erwischt keinen Sprung richtig

„Es wäre mehr drin gewesen“, musste Luka Herden nach der Weitsprung-Qualifikation feststellen. Zum einen, weil bei einer stolzen Qualifikationsweite von 7,70 Metern schließlich sogar 7,42 Meter für den Einzug in das Finale gereicht hätten. Zum anderen, weil er selbst in seinen drei Sprüngen nicht richtig das zeigen konnte, was in ihm steckt. „Ich hatte ein gutes Gefühl. Aber dann war der erste ungültig und beim zweiten habe ich viel verschenkt.“ Im dritten Versuch landete er schließlich bei 7,29 Metern – zu seiner Bestmarke von 7,61 Metern fehlte da ein gutes Stück.

Der 18-Jährige, der noch ein weiteres Jahr in der U20 vor sich hat, konnte dennoch mit einem positiven Gefühl das Stadion verlassen: „Ich bin froh, dass ich hier war. Es war eine tolle Erfahrung und ich habe viel mitgenommen.“ Den besten Sprung der Qualifikation erwischte der Japaner Yuki Hashioka (7,92 m). Der Jahresbeste Maikel Y. Vidal aus Kuba, der schon 8,12 Meter gesprungen ist, machte es spannend. Erst im dritten Versuch sprang er als Zwölfter mit 7,42 Metern ins Finale.